Die Multi-Invest Sachwerte GmbH informiert zu den steuerlichen Vorteilen der Kapitalanlage in physisches Gold

Gold stellt in Deutschland eine der beliebtesten Arten dar, Geld jenseits von Sparkonten anzulegen. Diese Popularität basiert nicht nur auf der bewährten Stabilität des Edelmetalls in Krisenzeiten, sondern auch auf zahlreichen steuerlichen Vorteilen des Investments in physisches Gold. Denn unter Einhaltung bestimmter Voraussetzungen ist diese besondere Form der Sachwertanlage sowohl von der Mehrwertsteuer als auch von der Abgeltungssteuer beziehungsweise der Einkommenssteuer befreit. Die Experten der Multi-Invest GmbH klären auf, welche Steuerformen ins Kalkül zu ziehen sind und unter welchen Bedingungen eine Kapitalanlage in physisches Gold steuerfrei bleibt.

Die Abgeltungssteuer auf Kapitalerträge

Wer in Deutschland Kapital gewinnbringend anlegt, unterliegt der Pflicht, die realisierten Anlageerträge wie beispielsweise Zinsen oder Dividenden über die 25-prozentige Abgeltungssteuer zu versteuern. Zahlreiche Goldinvestitionen wie beispielsweise Goldminenaktien oder Anteile an goldorientierten Exchange Traded Commodities (ETCs) oder Exchange-Traded Funds (ETFs) unterliegen dieser Abgeltungssteuerregelung. Anders, so die Experten für Sachwertanlagen der Multi-Invest GmbH, verhält es sich bei Investments in physisches Gold: Da ein Sachgut – anders als Wertpapiere – keine klassischen Erträge wie Zinsen oder Dividenden abwirft, fallen Gewinne durch den Wertzuwachs des Edelmetalls nicht unter die Abgeltungssteuer.

Die Einkommenssteuer auf Veräußerungsgewinne

Beim Verkauf von physischem Gold realisierte Gewinne fallen steuerlich unter private Veräußerungsgeschäfte nach § 23 EstG. Findet der Verkauf innerhalb einer Haltefrist von einem Jahr statt, ist der Veräußerungsgewinn einkommensteuerpflichtig entsprechend dem persönlichen Steuersatz des Verkäufers, sobald die Freigrenze von 600 Euro erreicht ist.  Nach Ablauf der Spekulationsfrist von einem Jahr, so betonen die Anlageprofis der Multi-Invest Sachwerte GmbH, fällt für die Gewinne aus einem Verkauf jedoch keine Einkommensteuer an. Diese steuerliche Befreiung betrifft sowohl Veräußerungsgewinne von Anlagegold als auch von Altgold, sofern die Bestände ein Jahr im Depot gehalten werden.

Die Mehrwertsteuer beim Kauf von Goldmünzen und Goldbarren

Der Kauf von Anlagegold ist vom Gesetzgeber im Umsatzsteuergesetz (UStG) von der Mehrwertsteuer befreit. Als Anlagegold im Sinne des Gesetzes bezeichnet man zum einen Gold in Barren- oder Plättchenform mit einem von den Goldmärkten akzeptierten Gewicht, welches einen Feingehalt von mindestens 995 Tausendstel aufweist. Die Goldbarren müssen, so der Hinweis der Sachwertprofis der Multi-Invest GmbH, zudem über einen Stempel mit Hersteller, Gewicht und Feingehalt verfügen. Auch bei Goldmünzen, die einen Feingehalt von mindestens 900 Tausendstel aufweisen, handelt es sich um Anlagegold, welches die Bedingungen des Gesetzgebers bezüglich der Mehrwertsteuerbefreiung erfüllt, wenn das Prägedatum nach dem Jahr 1800 liegt und sie in ihrem Ursprungsland gesetzliches Zahlungsmittel sind oder waren. Um ohne Mehrwertsteuer verkauft zu werden, darf der übliche Verkaufspreis der Münze den Offenmarktwert des enthaltenen Goldes zudem um nicht mehr als 80 Prozent übersteigen.

 

 

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